Die Problemzone des Brückenübergangs

Schaden an einer Brücke
Typisches Schadensbild an einer Brücke – diese Auffahrt wurde erst vor zwei Jahren saniert.
Die Raubacher-Schulter
Die Raubacher-Schulter überdeckt den kritischen Bereich zwischen Brücke und Landseiten – und vermeidet hier Schäden.

GEFAHREN DURCH SENKEN, RISSE UND AQUAPLANING

Schäden an den Fahrbahnübergängen von Straßenbrücken verursachen jährlich Kosten in Millionenhöhe und bedeuten Gefahr für Leib und Leben von Auto- und Motorradfahrern. Verursacht werden diese Schäden durch den Schwerlastverkehr, der mit extremen Stoß- und Roll-Kräften auf den Erddamm der Brücke einwirkt – was dort zu Senken, Rissen und Verwerfungen führt.

Die Folge: Der Untergrund senkt sich ab und die aufgetragene Asphaltschicht der Fahrbahn reißt – die Brücke wird zum Sanierungsfall. Bilden sich Setzungen an der verletzten Übergangsfuge, drohen durch Aquaplaning oder Glatteis schwere Verkehrsunfälle.

DIE SCHÄDEN KOMMEN IMMER WIEDER

In der Regel bleibt es nicht bei einer einmaligen Sanierung, denn die herkömmlichen Verfahren beseitigen nicht die eigentlichen Ursachen, sondern begegnen dieser Gefahrenstelle nur mit einem neuen Fahrbahnauftrag: Die verletzte Asphaltschicht wird abgefräst und der Bereich der Übergangskonstruktion wird neu asphaltiert.

Die Verdrückungen, Materialausquetschungen und Setzungen im Untergrund führen jedoch meist innerhalb weniger Monate zu neuerlichen Schäden an der Fahrbahn.